Dezimierte U19 mit unfassbarem Kampf zum Start der Jugendbundesliga Meisterrunde

Mit einem hart erkämpften 21:20 Erfolg gegen den Bergischen HC – Vorrundensieger der JBL Weststaffel – ist die JANO U19 in die Meisterrunde gestartet. Aufgrund der Rahmenbedingungen muss man von einer sensationellen Leistung sprechen. Nachdem sich mit Ben van der Mei am Vorabend ein weiterer Stammspieler eine schwerere Verletzung zugezogen hatte, stellte sich die Mannschaft mit B-Jugend Unterstützung quasi von selbst auf. Darüber hinaus liefen keine 14 Stunden vorher mit Marlin Sprößig, Linus Schmid und Glenn Vincent Baumann in der 3. und 4. Liga mit hohen Spielanteilen auf, Glenn als einziger Linkshänder im Maddogs-Kader gegen Konstanz mit 55 min Spielzeit.

Vor knapp 400 Zuschauern dominierten starke Abwehrreihen und Torhüter. Beide Teams waren sofort auf Betriebstemperatur, kämpften um jeden Ball und setzten die gegnerischen Angriffsreihen massiv unter Druck. Es entwickelte sich eine torarme Begegnung, auch unsere U19 ließ im Angriff gegen körperlich überlegene Gäste einiges liegen. Über einen 5:5 Zwischenstand (15. Spielminute) ging es mit einem 10:10 Halbzeitstand und in Unterzahl in die Kabinen. Viele Zuschauer fragten sich, wie lange die JANO Kräfte gegen eine voll besetzte BHC Bank wohl reichen würden – die Jungs warfen sofort weiter alle Kräfte rein und konnten nach 6 langen torlosen Minuten sogar mit 15:13 in Führung gehen. Gästetrainer Halfmann reagierte erfolgreich mit einer Auszeit, nach zwei Durchbrüchen auf Halblinks war der Rückstand egalisiert. Jetzt zückten unsere Trainer die grüne Karte (49. Spielminute), um den zunehmenden Angriffsdruck des Bergischen HC zu unterbrechen. In einer hitzigen Schlussphase legten die Gäste bis Spielminute 56 immer ein Tor vor, dann brachte ein Doppelschlag von Linus Schmid und Glenn Baumann die U19 zum 21:20 auf die Siegerstraße. Einen direkten Freiwurf nach Ablauf der Spielzeit entschärfte der JANO Block, der anschließende Jubel kannte keine Grenzen.

Eine insgesamt großartige kämpferische Leistung, die auch von hoher Spieldisziplin geprägt war. Trotz vieler kleinerer Rückschläge im Angriff wie verschossene Siebenmeter oder Gegenstöße blieb das Team konzentriert auf Kurs und belohnte sich am Ende.

Es spielten: Moritz Fischer, Silas Nilli, Till Elger; Max Böhm, Oskar Böhm, Eric Theisen, Niklas Priebe (3), Louis Fischer (2), Linus Schmid (10), Marlin Sprößig (1), Laurin Huss (1), Nick Scherbaum, Kim Nusser, Glenn Vincent Baumann (4), Noah Safar

Trainer: Alexander Adam, Jens Geiselhart